Entscheidung der Jury: Kein Nachrücken beim Konrad-Duden-Journalistenpreis

Geschrieben von am 10. Januar 2019 | Abgelegt unter Uncategorized

Kreis Wesel. Entgegen anderslautender Meldungen wird es beim vergebenen Konrad-Duden-Journalistenpreis kein Nachrücken der Zweit-, Dritt- und Viertplatzierten auf die Plätze eins, zwei und drei geben. Dies hat die Jury des Konrad-Duden-Journalistenpreises, die mit namhaften Persönlichkeiten aus dem Bereich der Medien und des öffentlichen Lebens besetzt ist, mehrheitlich entschieden. Die Diskussion um ein mögliches Nachrücken war entstanden, als der im Januar 2018 ausgezeichnete erste Preisträger, Claas Relotius, wegen Fälschung seines Beitrags aufgeflogen war. Er hat von sich aus sowohl Preis als auch Preisgeld zurückgegeben.

Erster Preis soll kein Trostpreis sein

„Die Jury hat es sich mit der Entscheidung, ob wir für den Preis 2018 ein Nachrücken veranlassen sollten, nicht leicht gemacht. Mehrheitlich halten die Jurymitglieder aber diesen ersten Preis durch das Fehlverhalten von Claas Relotius für ‘verbrannt‘. Wir wollten keinem der bisherigen Preisträger zumuten, lediglich ein Lückenbüßer zu sein“, erläutert Jury-Vorsitzende Sigrid Baum die Gründe.

Ergänzungen in den Bewerbungsunterlagen

In den Bewerbungsunterlagen zum Preis 2020 wird es einige Ergänzungen bezüglich der Richtigkeit der recherchierten Inhalte geben. Sie werden derzeit erarbeitet und sorgfältig beraten. Dennoch ist für Sigrid Baum klar, dass man kriminelles Verhalten auch mit eidesstattlichen Erklärungen nicht verhindern kann. „Als Jury müssen wir darauf vertrauen, dass zunächst einmal der Journalist nur über das berichtet, was er recherchiert hat und auch belegen kann. Zusätzlich muss das publizierende Medium seiner journalistischen Sorgfaltspflicht nachkommen. Es ist die Aufgabe dieser Medien, alle genannten Fakten eines Beitrags vor seinem Erscheinen durch die interne Qualitätssicherung zu überprüfen. Das setzt voraus, dass die internen Kontrollmechanismen funktionieren. Dies hat beim Spiegel, wo der Beitrag von Claas Relotius erschienen ist, leider versagt.“

Gespannt auf neue Beiträge

Die Stadt vergibt den Konrad-Duden-Journalistenpreis gemeinsam mit dem Presseclub Niederrhein seit 2011. „Wir sind gespannt, welche Beiträge uns in diesem Jahr erreichen werden“, so Sigrid Baum und Ulrike Westkamp, Bürgermeisterin der Stadt Wesel und ebenfalls Jury-Mitglied. Beide freuen sich nun auf neue Bewerbungen zum Preis, die bis zum 15. Juli 2019 beim Presseclub Niederrhein einzureichen sind.

 

 

Geschrieben von am 21. Dezember 2018 | Abgelegt unter Uncategorized

Nach Vorwürfen der Manipulation:

Claas Relotius gibt Konrad-Duden-Journalistenpreis zurück

Kreis Wesel. Claas Relotius hat von sich aus den Konrad-Duden-Journalistenpreis zurückgegeben. Er war im Januar 2018 für seinen im Spiegel erschienen Beitrag „Nummer 440“ ausgezeichnet worden. Vor einigen Tagen hatte Claas Relotius gegenüber seiner Hamburger Chefredaktion Manipulationen und Fälschungen vieler Reportagen eingestanden. Dies scheint auch für „Nummer 440“ zu gelten.

Claas Relotius äußert sich selbst in einer Mail anWeselMarketing wie folgt: „Sie werden die Nachrichten über meine Person und meine Fehler und Verfehlungen als Journalist verfolgt haben. Natürlich gebe ich meine Auszeichnung des Konrad-Duden-Journalistenpreises hiermit zurück. Es tut mir unendlich leid. Ich werde mich eines Tages, wenn es mir besser geht, wieder bei Ihnen melden. Ich hoffe, ich kann Ihnen dann mehr erklären.“

Sigrid Baum, Vorsitzende der Jury des Konrad-Duden-Journalistenpreises und Vorsitzende des Presseclubs Niederrhein, und Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, die auch Mitglied der Jury ist: „Die freiwillige Rückgabe unseres Preises spricht – bei allem, was Herr Relotius zu verantworten hat – für ihn. Wir sind froh, dass damit die Angelegenheit erledigt ist.“

„Wir sind entsetzt und betroffen über die Täuschungen und Manipulationen, die Claas Relotius anscheinend seit vielen Jahren erfolgreich in mehreren Redaktionen praktiziert hat, um seine Beiträge besonders gut zu platzieren. Damit hat er dem Berufsstand und dem Ansehen der Journalisten schweren Schaden zugefügt und bringt einen ganzen Berufsstand unter Generalverdacht“, sind sich Sigrid Baum und Ulrike Westkamp einig.

„Wir zeichnen mit dem Konrad-Duden-Journalistenpreis die sprachliche Brillanz aus. Als Jury müssen wir darauf vertrauen, dass das publizierende Medium, in diesem Fall der Spiegel, seiner journalistischen Sorgfaltspflicht nachkommt. Es ist die Aufgabe dieser Medien, alle genannten Fakten eines Beitrags vor seinem Erscheinen durch die interne Qualitätssicherung zu überprüfen. Das setzt voraus, dass die internen Kontrollmechanismen funktionieren. Dies hat hier anscheinend versagt.“

Konrad-Duden-Journalistenpreisträger unter Verdacht: Claas Relotius soll manipuliert haben

Geschrieben von am 19. Dezember 2018 | Abgelegt unter Uncategorized

Kreis Wesel. Der Spiegel hat sich von seinem Reporter Claas Relotius wegen des Verdachtes der Manipulation getrennt. Claas Relotius ist mit seinem Beitrag „Nummer 440“ Preisträger des Konrad-Duden-Journalistenpreises 2018. Dieser Preis wird von der Stadt Wesel gemeinsam mit dem Presseclub Niederrhein im zweijährigen Turnus vergeben.

„Mit dem Konrad-Duden-Journalistenpreis zeichnen wir bildhafte und lebendige Sprache aus. Ebenso, ob der Sachverhalt verständlich erklärt und gut erzählt, der Plot klar herausgearbeitet ist und der Beitrag bis zum Ende spannend ist. Als Referenz für unseren Namensgeber, Konrad-Duden, kamen auch die Kriterien Nutzung und Korrektheit der deutschen Sprache dazu“, erklären Ulrike Westkamp, Bürgermeisterin der Stadt Wesel und Sigrid Baum, Vorsitzende des Presseclubs Niederrhein und Jury-Vorsitzende.

„Die Vorwürfe der Manipulation gegen Herrn Relotius stehen im Raum, wir können sie aber aus der Ferne nicht bewerten“, erklären Sigrid Baum und Ulrike Westkamp. „Deshalb werden wir uns in Ruhe den Vorgang ansehen und prüfen.“

Mittwochs-Talk am 17. Oktober

Geschrieben von am 19. Oktober 2018 | Abgelegt unter Uncategorized

Danke an die NRZ und an die RP für die Berichterstattung.

 

Mittwochs-Talk mit Martina Voss-Tecklenburg und Christian Ehrhoff

Geschrieben von am 19. Oktober 2018 | Abgelegt unter Uncategorized

Danke an Mustafa Gülec für die schönen
Fotos

Mittwochs-Talk am 17.10.2018

Geschrieben von am 12. September 2018 | Abgelegt unter Uncategorized

Mittwochs-Talk des DJV-Presseclubs Niederrhein:
Martina Voss-Tecklenburg und Christian Ehrhoff beim Presseclub
Mittwoch, 17. Oktober, um 19.30 Uhr, in der Empfangshalle der Sparkasse am Niederrhein, Ostring 4 – 7, 47441 Moers

Meisterlich wird der nächste Mittwochs-Talk des Presseclubs Niederrhein (PCN) am 17. Oktober. Mit Martina Voss-Tecklenburg und Christian Ehrhoff hat die regionale Journalistenvereinigung im Deutschen Journalisten Verband (DJV) die wohl erfolgreichsten niederrheinischen Sportler gewinnen können. Die Gesprächsrunde findet mit Unterstützung der Sparkasse am Niederrhein in deren Hauptstelle am Ostring in Moers statt. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Die gebürtige Duisburgerin Martina Voss-Tecklenburg wohnt in Straelen und ist ab 2019 Trainerin der deutschen Frauen-Fußball-Nationalmannschaft. Derzeit trainierte sie noch die Auswahl der Schweiz. In ihrer aktiven Zeit gewann sie mit dem FCR Duisburg sechs nationale Meistertitel. Als Mittelfeldspielerin der Nationalmannschaft wurde Martina Voss-Tecklenburg viermal Europameisterin und Vize-Weltmeisterin.

Christian Ehrhoff stammt aus Moers, wo er auch das Eishockeyspielen lernte. Mit den Krefeld Pinguinen holte er einen Meistertitel. 2003 wechselte er in die amerikanische Profiliga NHL. Mit Deutschland gewann Ehrhoff bei den diesjährigen Olympischen Spielen überraschend Silber.

Beim Mittwochs-Talk wollen die PCN-Moderatoren Sigrid Baum und Markus Helmich mehr über ihre bisherigen Erfolge und die Ziele erfahren. Im Mittelpunkt sollen aber vor allem die Menschen stehen. Der Presseclub hatte die neue Gesprächsreihe im letzten Jahr mit Detlef „Deffi“ Steves und Markus Grimm erfolgreich gestartet.

Die Sparkasse am Niederrhein stellt uns für das Mittwochsgespräch ihre Empfangshalle zur Verfügung und lädt zu Getränken und einem kleinen Imbiss ein. Dafür sagen wir an dieser Stelle herzlich Danke.

Da die Sitzplatz-Anzahl beschränkt ist, bitten wir um Ihre Anmeldung unter 0 28 35 /44 01 24 oder per E-Mail unter SigridBaum(et)gmx.de. Es gilt das Windhund-Verfahren.

Eigener Youtube Kanal

Geschrieben von am 29. August 2018 | Abgelegt unter Uncategorized

Der Presseclub Niederrhein hat nun einen eigenen Youtube-Kanal.

https://www.youtube.com/channel/UCTMSGshCa2KU0hkk94laEGg

Dort ist u.a. auch das Video unseres diesjährigen Familienausflugs zu sehen. Mustafa hat ihn eingerichtet. Danke schön dafür.

Fotos vom Familienausflug „Auf den Spuren…“

Geschrieben von am 26. August 2018 | Abgelegt unter Uncategorized

Auf den Spuren von Horst Schimanski

Geschrieben von am 26. August 2018 | Abgelegt unter Uncategorized

Auf den Spuren von Horst Schimanski, dem Duisburger Kommissar aus der ARD-Fernsehreihe Tatort, der so manche Gemüter mit seinen Sprüchen und seinem Auftreten erhitzt hat, wandelte der Presseclub Niederrhein gestern. Mit großer Leidenschaft wurde diese fiktive Figur von Dagmar Dahmen „ins Leben gerufen“. Authentische Plätze, tolles Bildmaterial und lebhafte Zitate prägten diese Führung durch Duisburg-Ruhrort! Wir sagen nochmals Danke für die tolle Führung.

Am Ende wurde die klassische Schimanski Currywurst genussvoll probiert und zwei Originalplakate aus dem Film „ZAHN UM ZAHN“ an alle Teilnehmer verlost!

Dankeschön auch an Ulf Maaßen für die tolle Organisation, an Markus Helmich und Mustafa Gülec für die schönen Fotos – und Markus auch für den Text. Hier kommt das Gruppenbild von ihm.

PCN - Familienausflug 2018 Duisburg

Familienausflug „Auf den Spuren von Horst Schimanski“

Geschrieben von am 15. Juni 2018 | Abgelegt unter Uncategorized

PCN – Einladung Schimanski-Tour 25.8.2018

Herzlich laden wir zum diesjährigen Familienausflug ein. Alles Wissenswerte steht im beigefügten Flyer. Und jetzt: einfach schnell anmelden.

 

 

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