Ehrungen für langjährige Mitglieder beim Deutschen Journalisten-Verband und Presseclub Niederrhein: Dank an Wolfhard Schirrmacher, Kerstin Röhrich und Thorsten Schröder

Geschrieben von am 19. Februar 2018 | Abgelegt unter Uncategorized

Moers. Verdiente und langjährige Mitglieder zu ehren, das macht jeder gern. So auch der Presseclub Niederrhein, der gleich drei ehemalige und derzeitige Vorstandsmitglieder für ihre Treue zum Deutschen Journalisten-­Verband (DJV) auszeichnete: Wolfhard Schirrmacher für 50 Jahre Zugehörigkeit, Kerstin Röhrich und Thorsten Schröder für je 25 Jahre.

Wolfhard Schirrmachers Laudatio hielt DJV-Geschäftsführer Volkmar Kah, der dafür eigens aus Düsseldorf angereist war. Er hatte die Mitgliedsakte mitgebracht und erinnerte in launigen Worten an die seinerzeitige Bewerbung des Volontärs. „Die Frisur ist heute ein wenig anders und einen Bart hatte er auch nicht“, kommentierte Volkmar Kah das mitgeschickte Foto.

Er spannte den Bogen über die journalistischen Stationen von Wolfhard Schirrmacher als Redakteur bei der Neuen Rhein/Neue Ruhr Zeitung (NRZ) und als Lokalchef der Rheinischen Post (RP) Moers bis hin zur „anderen Seite des Schreibtisches“ als Pressesprecher der damaligen Sparkasse Moers. Und natürlich zu den fünf Jahrzehnten engagierten Einsatzes im DJV, davon auch einige Jahre als Vorsitzender des Presseclubs Niederrhein. „Der DJV und der Presseclub haben Ihnen viel zu verdanken. Wir freuen uns, dass Sie uns so lange die Treue halten, auch im Ruhestand“, dankte seine Nach-Nachfolgerin Sigrid Baum, die jetzige Vorsitzende.

Kerstin Röhrich und Thorsten Schröder kamen als freie Mitarbeiter bei Radio KW vor 25 Jahren zum DJV. Beide haben schöne Karrieren gemacht, Thorsten Schröder ist heute Pressesprecher der Stadt Moers und Kerstin Röhrich Redakteurin beim Regionalverband Ruhr. Beide sind seit einigen Jahren auch im Vorstand des Presseclubs aktiv, beide – im Wechsel – in der Stellvertretung der Vorsitzenden. „Ich bin sehr froh, so engagierte Mitstreiter wie euch in unserem Presseclub zu haben“, dankte Sigrid Baum beiden für ihren Einsatz.

Der DJV hatte Ehren-Urkunden und -Nadeln für die Jubilare bereitgestellt: silberne Nadeln für Kerstin Röhrich und Thorsten Schröder, eine goldende mit einem kleinen Brillanten für Wolfhard Schirrmacher.

Foto: Für langjährige Treue zum Deutschen Journalisten-Verband wurden Kerstin Röhrich (l.), Wolfhard Schirrmacher (M.) und Thorsten Schröder (r.) von DJV-Geschäftsführer Volkmar Kah (2.v.l.) und PCN-Vorsitzenden Sigrid Baum (2.v.r.) ausgezeichnet. Foto: Rainer Döller

Auch „Der Feinschmecker“ hat berichtet

Geschrieben von am 19. Februar 2018 | Abgelegt unter Uncategorized

Spiegel online hat über unseren Preisträger berichtet:

Geschrieben von am 27. Januar 2018 | Abgelegt unter Uncategorized

Ehrung

Für sei­ne Re­por­ta­ge „Num­mer 440“ über ei­nen jun­gen Je­me­ni­ten, der in das Ge­fan­ge­nen­la­ger Gu­an­ta­na­mo ver­schleppt wur­de, er­hält SPIEGEL-Re­dak­teur Claas Re­lo­ti­us den Kon­rad-Du­den-Jour­na­lis­ten­preis. „Am Ende bleibt ein 34-jäh­ri­ger, ge­bro­che­ner Mann, der Angst vor dem Le­ben au­ßer­halb der Ge­fäng­nis­mau­ern hat“, so die Jury. „Claas Re­lo­ti­us ge­lang da­mit ein ein­dring­li­ches Werk dar­über, was ei­nen Men­schen dazu ver­an­lasst, sei­ne Frei­heit auf­zu­ge­ben.“ Der Preis wird vom Pres­se­club Nie­der­rhein, dem Du­den­ver­lag und der Stadt We­sel für Bei­trä­ge ver­lie­hen, die durch ihre au­ßer­ge­wöhn­li­che Sprach­be­herr­schung auf­fal­len.

 

Presseclub Niederrhein mit großer Gruppe bei der Preisverleihung

Geschrieben von am 16. Januar 2018 | Abgelegt unter Uncategorized

Natürlich waren auch von unserem Presseclub viele Mitglieder bei der Verleihung des Konrad-Duden-Journalistenpreises in Wesel anwesend – und hatten erkennbar Spaß.

Video zum Konrad-Duden-Journalistenpreis 2018

Geschrieben von am 16. Januar 2018 | Abgelegt unter Allgemein

Das Presseclub-Mitglied Mustafa Gülec (Lokale Blicke) hat ein Video zur Preisverleihung gedreht. Danke sehr dafür. (Das Video ist am Ende des Beitrags)

 

Claas Relotius erhält den Konrad-Duden-Journalistenpreis 2018

Konrad-Duden-Journalistenpreis geht an Claas Relotius

Geschrieben von am 16. Januar 2018 | Abgelegt unter Uncategorized

WESEL. Der freie Journalist Claas Relotius ist für seine Reportage „Nummer 440” („Der Spiegel“, April 2016) mit dem Weseler Konrad-Duden-Journalistenpreis 2018 ausgezeichnet worden. In seinem sehr detailliert geschilderten und berührenden Artikel beschreibt Claas Relotius das Schicksal von Mohammed Bwasir, einem jungen Jemeniten, der in das Gefangenenlager Guantanamo verschleppt wurde und dort beinahe sein halbes Leben eingesperrt war. Ohne Happy End. Denn am Ende bleibt ein 34-jähriger, gebrochener Mann, der Angst vor dem Leben außerhalb der Gefängnismauern hat und sich weigert, Guantanamo zu verlassen. Claas Relotius gelang damit ein eindringliches Werk darüber, was einen Menschen dazu veranlasst, seine Freiheit aufzugeben.

Der zweite Platz ging an den Journalisten Philipp Elsbrock für seinen Beitrag „Der Rebenflüsterer („Der Feinschmecker“, November 2016).  Björn Stephan sicherte sich mit „Bundeswehr undercover“ („Stern“, April 2016) den dritten Platz.

Zum vierten Mal vergaben die Stadt Wesel, Geburtsort des deutschen „Rechtschreibpapstes“ Konrad Alexander Friedrich Duden (1829-1911), der Presseclub Niederrhein sowie der Dudenverlag den mit insgesamt 3.500 Euro dotierten Konrad-Duden-Journalistenpreis. Der Preis ehrt die besten Arbeiten im Hinblick auf deren herausragende sprachliche Berichterstattung und wird in einem zweijährigen Turnus vergeben. In einer Zeit, in der Medien großen Einfluss auf den allgemeinen Sprachgebrauch haben, soll er junge Journalistinnen und Journalisten dafür sensibilisieren, welche Verantwortung sie für stilistisch gutes und verständliches Deutsch haben.

Preisträger, Redner und Jury des Konrad-Duden-Journalistenpreises 2018                     Foto Rainer Döller

 

 

Weihnachtsbaumschlagen

Geschrieben von am 3. Januar 2018 | Abgelegt unter Uncategorized

Einen kleinen Eindruck vom diesjährigen Weihnachtsbaumschlagen gibt das Video unseres PCN-Mitglieds Mustafa Gülec. Danke schön dafür.

Perfekte Premiere: Mittwochs-Talk mit Detlef „Deffi“ Steves und Markus Grimm

Geschrieben von am 13. Oktober 2017 | Abgelegt unter Uncategorized

 

Von Ulf Maaßen

Moers. Ganz privat vor Publikum  – mit zwei prominenten Moersern  startete der Presseclub Niederrhein (PCN) in der Empfangshalle der Sparkasse am Niederrhein seine neue Reihe „Mittwochs-Talk“. Und niemand anderes als Detlef „Deffi“ Steves  und Markus Grimm hätten als Gäste von Moderator Thorsten Schröder besser für einen kurzweiligen Auftakt gesorgt.

Für „Deffi“ Steves und Markus Grimm war eigentlich schon in jungen Jahren klar, dass sie in normalen Berufen niemals glücklich werden würden. „Mein Vater war auf der Zeche. Ich sollte ebenfalls auf die Zeche gehen. Deshalb habe ich auch im siebten Schuljahr aufgehört zu lernen“, erzählte Steves mit einem Augenzwinkern. Im Grimm’schen Elternhaus hätte man gern gesehen, dass Sohn Markus Einzelhandelskaufmann wird. „Dabei war mir klar, dass ich irgendetwas Künstlerisches machen wollte. Ich war schon in der Grundschule bei der Cats-Aufführung die schwulste Katze, die jemals auf der Bühne gestanden hat.“

Als „Deffi“ Steves, Jahrgang 1969,  im Jahr 2009 mit der Doku-Serie „Ab ins Beet“  des Senders VOX das Fernsehpublikum mit seinen cholerischen Ausrastern und starken Sprüchen begeisterte, hatte Markus Grimm, Jahrgang 1979, schon einen Höhepunkt seiner Karriere erreicht – und war abgestürzt. Aus der ProSieben-Sendung „Popstars“ war er 2004 mit seiner Band „Nu Pagadi“  als Sieger hervorgegangen. Nach nur einem Jahr kam der Sturz vom Pop-Olymp. „In der folgenden Zeit hatte ich den großen Durchhänger. Ich hatte keinen Grund aufzustehen. Niemand wollte mit mir arbeiten.“ Erst ein Geschenk in Form eines jungen Labradors namens Boog zwang Grimm 2009 aus dem Bett. „Er musste morgens ja Gassi gehen.“ Als Markus Grimm diese Episode erzählt, kommen ihm die Tränen. Für einen Moment wird der starke Mann vor Publikum ganz schwach, denn im Frühjahr dieses Jahres starb der vierbeinige Wegbegleiter an Krebs.

Auch bei „Deffi“ Steves ist nicht immer alles glatt gelaufen. Der Erfolg als Gastronom mit der Baguetterie am Bahnhof war holprig. „Ich hab drei Läden aufgemacht und am Ende auf 60.000 Euro Schulden gesessen.“ Bis die Einladung zu „Ab ins Beet“ kam. „Toll, dachte ich. Jetzt kommt Tine Wittler nach Moers  und macht alles. Bis ich gemerkt habe: die Dicke bin ja ich.“ Danach folgten „Ab in die Ruine“ und „Detlef muss reisen“. Er nahm am „Perfekten Promi-Dinner“ teil und grillte den Henssler. Um die Zukunft muss sich „Deffi“ Steves keine Sorgen machen. Die RTL-Gruppe, zu der VOX gehört, plant weitere Fernsehformate mit ihm. „Ich habe dieses Jahr die Anfrage nach der Teilnahme am Dschungelcamp bekommen. Unter den aktuellen Bedingungen mache ich das aber nicht.“ Denn „Deffi“ mag trotz Fernsehruhm eines nicht: erfundene Geschichten in der Yellow Press.

Markus Grimm hat sich seit 2009 auf die Vielseitigkeit seines Könnens  konzentriert. Er schrieb mehrere (Kinder-) Bücher, Songs für Musicals und andere Produktionen großer Plattenfirmen, arbeitet als Sprecher für Hörspiele und lässt beim Projekt „Grimm trifft Grimm“ die alten Märchen in einem anderen Licht erscheinen.

Beiden Akteuren bleiben dabei trotz vieler Reisen bodenständig – und in Moers.  Und so verstehen es beide nicht, dass die Stadt dabei ist, ihre Attraktivität selbst zu beschneiden. „Wenn ich höre, dass zukünftig die Außengastronomie im Sommer um 22 Uhr die Tische reinstellen sollen, könnte ich platzen. Da komme ich so richtig auf Betriebstemperatur“, polterte „Deffi“ Steves in seiner gewohnten Art. „Hier ist die Bühne klein, aber sie hat die am schönsten polierten Bühnenbretter“, sagt Markus Grimm.

(v.l.). Detlef Steves, Gerd Klinkhardt, Ulf Maaßen, Conny Bothen, Thorsten Schröder, Rainer Döller, Sigrid Baum, Giovanni Malaponti, Kerstin Röhrich, Markus Grimm und Markus Helmich – der Presseclub Niederrhein und seine exzellenten Gäste.

Mittwoch-Talk am 11. Oktober mit Markus Grimm und Detlef „Deffi“ Steves

Geschrieben von am 15. September 2017 | Abgelegt unter Uncategorized

 

Traditionen soll man nicht brechen – der Presseclub Niederrhein tut es dennoch. Denn aus unserem traditionellen Mittwochsgespräch wird in diesem Jahr ein „Mittwochs-Talk“. Wir haben zwei Moerser eingeladen, die über weit über den eigenen Tellerrand schauen und trotzdem dem Niederrhein treu bleiben.

Unser PCN-Vorstandsmitglied Thorsten Schröder begrüßt am

Mittwoch, 11. Oktober, um 19.30 Uhr, (Beginn 20.00 Uhr)

in der Empfangshalle der Sparkasse am Niederrhein, Ostring 4 – 7, 47441 Moers

Markus Grimm und Detlef „Deffi“ Steves zum Gespräch.

Markus Grimm steht seit der Grundschule auf der Bühne und hat einige Märchen überstanden. Ein persönliches Märchen war der Gewinn bei Popstars auf ProSieben und die daraus entstandene Band „Nu Pagadi“ im Jahr 2004. Seitdem ist er als Songwriter, Sänger und Autor aktiv. Er schrieb mehrere (Kinder-) Bücher, Songs für Musicals und andere Produktionen großer Plattenfirmen, arbeitet als Sprecher für Hörspiele und lässt beim Projekt „Grimm trifft Grimm“ die alten Märchen in einem anderen Licht erscheinen. Seit Anfang des Jahres ist er zudem Kolumnist bei der NRZ.

Deffi wurde ab 2009 als Darsteller in der Doku-SoapAb ins Beet!“ des Senders VOX bekannt. Danach folgten „Ab in die Ruine!“ und „Detlef muss reisen“. Er nahm bei „Das perfekte Promi-Dinner“ und an der Kochshow „Grill den Henssler“ teil. Ab Ende Januar 2016 war Detlef bei „Hot oder Schrott – Die Allestester“ bei VOX zu sehen. 2016 und 2017 nahm er an der großen „ProSieben Völkerball Meisterschaft“ teil.

Wir sind gespannt, was beide uns erzählen werden. Am Ende unseres Mittwochs-Talk sollen aber auch Sie als unser Gast zu Wort kommen. Denn wir sind gespannt auf Ihre Fragen.

Die Sparkasse am Niederrhein stellt uns für das Mittwochsgespräch ihre Empfangshalle zur Verfügung und lädt zu Getränken und einem kleinen Imbiss ein. Dafür sagen wir an dieser Stelle herzlich Danke.

Da die Sitzplatz-Anzahl beschränkt ist, bitten wir um Ihre Anmeldung unter 0 28 35 /44 01 24 und per E-Mail unter sigridbaum@gmx.de. Es gilt das Windhund-Verfahren.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Wir schaffen nur drei Morde im Jahr“

Geschrieben von am 1. Juli 2017 | Abgelegt unter Uncategorized

 

 

Presseclub Niederrhein erlebte auf Familienausflug „Mörderisches in Münster“

Von Ulf Maaßen

Wären die beliebten TV-Ermittler Boerne, Thiel und Wilsberg schon im Jahr 1957 im westfälischen Münster auf ihre Spurensuche gegangen – der deutschen Justiz wäre im spektakulären Mordfall Hermann Rohrbach sicherlich ein folgenschweres Fehlurteil erspart geblieben. So aber bleibt das Rätsel dieses Kriminalfalles weiterhin ungelöst und sorgte bei den Teilnehmern des Familienausfluges des Presseclubs Niederrhein (PCN) für ein schauriges Kribbeln.

Was ja auch erwünscht war, denn schließlich lernten die PCN-Mitglieder in diesem Jahr unter dem Motto „Mörderisches in Münster“ eine andere Seite der geschichtsträchtigen Metropole kennen. Da ist zum einen das Täuferreich von Münster, das 1534 von einer christlichen Sekte errichtet wurde. Die katholische Kirche machte kurzen Prozess mit den Wiedertäufern. Die gefolterten und hingerichteten Täufer wurden in drei eisernen Körben an der Lambertikirche zur Abschreckung angebracht. Die Originale der Körbe – ohne Inhalt – hängen dort noch immer.

Von weit größerer Bedeutung war der Dreißigjährige Krieg, ein europäischer Religionskrieg, der sein Ende 1648 durch den Westfälischen Frieden in Münster fand. Diplomaten der beteiligten Länder fanden sich dafür im Historischen Rathaus ein. Im ehemaligen Ratssaal und heutigen Friedenssaal empfing Beate Vilhjalmsson, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Münster, die PCN-Mitglieder, um sie auf einen kurzen Streifzug durch die Historie dieser Zeit zu führen. Und auch hier wieder sorgten ungeklärte Fragen für ein Kribbeln: Was haben ein edler Damenschuh und eine abgehackte Hand, die bei Restaurierung des Saales gefunden wurden, mit dem Westfälischen Frieden zu tun?

Um erfundene Geschichte(n) aus Münster besser kennenzulernen, mussten die PCN-Mitglieder nur Hartwig Homann folgen. Der Stadtmarketing-Mitarbeiter unternahm mit ihnen einen Krimi-Rundgang auf den Spuren von ARD-Tatort-Ermittlern Professor Karl-Friedrich Boerne und Kommissar Frank Thiel sowie Privatdektektiv Georg Wilsberg. ZDF-Krimifigur Wilsberg ist sogar ein Münsteraner Original, erfunden und geschrieben von dem Münsteraner Jürgen Kehrer, einem Journalisten und Stadtmagazin-Herausgeber.

Für die Stadt Münster sind die beiden Krimiserien bundesweit ein Image-Gewinn. Neun verschiedene Führungen und Events rund um Mord und Totschlag bietet die städtische Marketingabteilung unter den Begriff „StattReisen“ für Touristen an. „Ich muss aber klarstellen, dass es in Münster – wenn man die beiden Krimiserien dazu zählt – keine sieben Mordopfer gibt. Wir schaffen es laut Kriminalstatistik nur auf drei Morde im Jahr“, klärt Hartwig Homann die PCN-Mitglieder auf.

Schnell machte Hartwig Homann auch klar, wie viel Original-Münster in den beiden Krimiserien zu sehen ist. Nämlich nur fernsehgerechte Außenaufnahmen vom Prinzipalmarkt, St. Lamberti und dem Aasee. „Pathologie, Kommissariat oder auch die Boerne-Villa gibt es hier nicht. Selbst in der Folge mit den Wiedertäufern hat man bei den Turmaufnahmen getrickst.“

Ähnlich verhält es sich bei der Wilsberg-Serie. Mit einer großen Ausnahme: das Antiquariat von Georg Wilsberg gibt es wirklich. Im Schatten der Liebfrauen-Unterwasserkirche stellt Inhaber Michael Solder zweimal im Jahr sein kleines Geschäft samt Büchern als Drehort zur Verfügung. Doch nur bis zum Vorhang. Wer dahinter Wilsbergs Küche vermutet, wird enttäuscht. „Publikum habe ich zu genüge im Laden. Aber Umsatz mache ich damit nicht“, erklärt der Antiquar den Besuchern vom Niederrhein.

Diese beiden Fotos stammen von Rainer Döller und Andreas Dorau.

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